
Wege und Stufen, die den Garten erlebbar machen
Kieswege, Natursteinplatten und Hangtreppen aus regionalem Gneis – frostsicher, durchlässig und langlebig. Ohne Versiegelung, ohne Betonfundament, mit Material aus dem Zürcher Oberland.
Ein Weg ist nicht nur ein Weg – er ist die Struktur des Gartens
Wege verbinden Haus, Sitzplatz und Garten – aber sie tun mehr: Sie gliedern den Raum, führen den Blick und machen das Gelände begehbar. Ein klarer Weg mit klaren Linien bringt Ruhe in einen unruhigen Garten. Eine Hangtreppe macht einen steilen Hang zum nutzbaren Raum.
Wir verlegen Natursteinplatten aus regionalem Gneis auf Kies, nicht auf Beton. Das ist frostsicher: Der Untergrund kann sich bewegen, ohne dass Platten reissen. Und es ist durchlässig: Regenwasser versickert, statt oberflächlich abzufliessen. Keine Versiegelung, kein Druck auf das Kanalsystem.
Welcher Weg passt zu Ihrem Garten
Kieswege
Der natürlichste Weg: durchlässig, pflegeleicht, leise. Kies auf einem verdichteten Tragschicht-Körper, ohne Beton. Regenwasser versickert – keine Versiegelung.
Natursteinplattenwege
Gneisplatten aus dem Oberland auf Kies verlegt – frostsicher, weil sich der Untergrund bewegen kann. Rutschfest auch nass, langlebig und regional.
Blockstufen-Treppen
Massive Granit- oder Gneisblöcke als Hangtreppe. Jede Stufe einzeln gesetzt, frostfrei gelagert. Für Hänge, die ein Gelände begehbar machen.
Podeste & Sitzplätze
Natursteinpodeste als Zwischenpodest an Hangtreppen oder als Sitzplatz. Gliedern das Gelände und schaffen Ruhepunkte im Garten.
Frost im Zürcher Oberland – warum Beton reisst und Gneis nicht
Im Zürcher Oberland friert der Boden im Winter. Betonfundamente reissen, wenn Frost den Boden hebt – die Platten darüber auch. Gneisplatten auf Kies verlegt haben keinen starren Untergrund: Der Kies kann sich bewegen, die Platten passen sich an. Frost zerstört nichts, weil nichts starr ist.
Die Lehmböden am Greifensee sind besonders frostgefährdet: Sie speichern Wasser, das beim Gefrieren expandiert. Ein Weg auf Betonfundament auf Lehm reisst im ersten Winter. Ein Weg auf Kies nicht – weil Kies Wasser durchlässt und sich bewegt.
Die Hänge rund um Uster sind windoffen. Ein Natursteinweg am Hang muss rutschfest sein, auch bei Regen und Frost. Gneis ist rutschfest auch nass – Granit weniger, weil er glatter poliert. Wir wählen Gneis für Wege, Granit für repräsentative Sichtbereiche.
Hangtreppe am Sonnenhang, Uster

Familie Brunner, Hanggarten an der Zürichstrasse
Ein 8 m Höhenunterschied am Sonnenhang mit 20 % Neigung. Die bisherige Holztreppe war nach acht Jahren verrottet – das Holz war dem Frost und der Feuchtigkeit nicht gewachsen. Die Familie wollte eine dauerhafte Lösung.
Wir setzten eine Natursteintreppe aus massiven Gneisblöcken – jede Stufe einzeln auf Kies gelagert, frostfrei. Zwischenpodeste als Sitzplätze mit Blick auf den Greifensee. Die Wegeführung entlang der Trockenmauer, damit Treppe und Mauer eine Einheit bilden.
Nach zwei Wintern: Keine Frostverformung, keine Risse. Die Gneisblöcke haben sich leicht gesetzt – wie geplant. Die Treppe ist begehbar, das Gelände nutzbar, und der Weg führt den Blick auf den See. Eine Holztreppe hätte hier nie gehalten.

Regionaler Gneis – frostsicher und rutschfest
Gneis aus dem Zürcher Oberland ist unser Standardstein für Wege und Treppen. Er ist regional verfügbar, hat eine warme Tönung, die zur Landschaft passt, und ist rutschfest auch im nassen Zustand. Der Transportweg ist kurz, der ökologische Fussabdruck klein.
Granit ist edler und härter, aber er kommt aus dem Tessin oder der Zentralschweiz – längerer Transport, höherer Preis. Für repräsentative Sichtbereiche kann Granit passen, für Wege und Treppen im naturnahen Garten ist Gneis die bessere Wahl.
- Gneis: regional, frostsicher, rutschfest auch nass
- Auf Kies verlegt – kein Beton, keine Versiegelung
- Blockstufen einzeln gesetzt, frostfrei gelagert
- Wegeführung entlang von Trockenmauern und Beeten
Wege entlang von Beeten und Trockenmauern
Ein Weg führt den Blick und den Fuss. Wir planen Wege nicht als gerade Linie von A nach B, sondern als Gestaltungselement: entlang von Beeten, an Trockenmauern vorbei, mit Zwischenpodesten als Ruhepunkte. Eine klare Linie bringt Ruhe in einen unruhigen Garten – eine geschwungene Linie weckt Neugier.
Am Hang ist die Wegeführung eine Frage der Sicherheit: Stufen müssen gleichmässig sein, Podeste müssen Platz bieten. Wir planen die Treppe so, dass sie mit der Trockenmauer eine Einheit bildet – Stützmauer und Treppe aus demselben Stein, derselben Handschrift.
Warum durchlässige Beläge statt versiegelter Flächen
Frostsicher
Kies als Untergrund bewegt sich mit dem Frost – Platten reissen nicht. Betonfundamente reissen im ersten Winter auf Lehm.
Durchlässig
Regenwasser versickert – keine Versiegelung, kein Oberflächenwasser, kein Druck auf das Kanalsystem.
Langlebig
Gneis ist ein Naturstein, der über Jahrzehnte hält. Er altert schön – Moose und Flechten machen ihn Teil des Gartens.
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